"Man darf nie vergessen: Pferde wurden für die Wildnis  gebaut"  

Dr. med Eva Lowak praktiziert auf der Basis des gesunden Menschen- und Pferdeverstands: So viel Technik wie nötig, so viel Natur wie möglich. Neben ihrer  Arbeit mit Sport- und Freizeitpferden ist sie stolze Besitzerin einer Isländerzucht und betreibt mit ihrer Familie den Pensionsstall "Peteranderlhof". Dort genießen Pferde aller Rassen eine artgerechte Haltung inmitten der traumhaften Landschaft am oberbayerischen Chiemsee.

 

Gemeinsam haben Dr. Eva Lowak und Brigitte Forstner unser Vogelfutter entwickelt. Was hinter der Zusammenstellung
der Zutaten steckt könnt ihr im folgenden Gespräch nachlesen:

Vogelteam: Frau Dr. Lowak, was sind Ihrer Meinung nach die häufigsten Fehler bei der
Fütterung?

 Ich denke das größte Problem ist in den meisten Fällen das Rauhfutter. Heu steht oft in zu geringen Mengen und

von unzureichender Qualität zur Verfügung. Diese Umständen meinen viele Stall- und Pferdebesitzer mit Kraftfutter
ausgleichen zu können - was definitiv nicht möglich ist. Natürlich kann man einem übergewichtigen , rehegefährdeten
Pony, das 24 Jahre nur in der Box steht nicht ununterbrochen Heu zur Verfügung stellen, doch sollte es bei vernünftiger

Haltung und ausreichend Bewegung den meisten Pferden möglich sein täglich mindestens 1,7kg Heu pro 100kg  LM
zu füttern. Dass sich ein Pferd wohl fühlt, satt ist, mit Elektrolyten versorgt ist, die Zähne und der Magen gesund sind,
kann nur ein Futtermittel leisten: Rauhfutter (Heu/Gras)
 

Vogelteam: Wir kann sich das auf den Organismus auswirken?

Zu wenig Rauhfutter macht Pferde nicht nur unzufrieden und unglücklich. Ist der Kraftfutteranteil im Vergleich zum

Rauhfutter überhöht kommt es zu einer Übersäuerung, Magengeschwüren, subklinischer Dickdarmazidose,

Appetitverlust und so weiter. Ein Teufelskreis hat begonnen.

  "Eine transparente Zusammensetzung mit wenigen aber sinnvollen Zutaten"

Vogelteam: Was war Ihnen bei der  Zusammenstellung von Gittis Vogelfutter am Wichtigsten?

Wichtig war mir, dass das Getreide im Vogelfutter unterschiedlich aufgeschlossen ist. Gerste und Mais stehen gepoppt, getoastet und gewalzt zur Verfügung, werden somit an unterschiedlichen Stellen des Magen Darm Traktes zu unterschiedlichen Zeiten verdaut. Neben der Vermeidung eines hohen Blutzuckerspiegels wird auch noch das natürliche Verdauungsverhalten von Pferden in der freien Natur nachgeahmt.  Wichtig finde ich auch eine transparente Zusammensetzung mit nur wenigen,aber sinnvollen Inhaltsstoffen. Zum Beispiel die Bierhefe: Sie liefert wertvolle Aminosäuren, die unsere Pferde dringend benötigen, da diese im stark kultivierten Heu und Gras der heutigen Zeit oft nur in unzureichender Menge vorhanden sind.

Vogelteam: Was raten Sie Reitern, die ihre Pferde belohnen wollen ohne Ihnen zu schaden?

Auch hier finde ich den Leitsatz "weniger ist mehr" gut passend! Mit ab und an getrockenten Hagebutten, Karottenstückchen und ähnlichem kann man sicherlich 

nicht viel falsch machen. Ich denke in keiner Belohnung muss eine ganze Litanei  an Zusatzstoffen enthalten sein.

 

Um einmal zum Nachdenken anzuregen:  Alle unsere Pferde sind Fluchttiere und ich denke sogar ein Pferd, welches alleine in der Box gehalten wird, fühlt sich mit einem Besitzer, den es als Leittier anerkenntund mit dem zusammen es sich sicher fühlen kann oft genug belohnt, glücklich und zufrieden. 

"Die beste Belohnung ist wenn 

ein Pferd Pferd sein darf "

"Wir entwickelten ein Futter mit  ausschließlich sinnvollen Zutaten, so wie sie dem Pferd auch in der Natur begegnen."

"Ich wünsche allen viel Freude mit unserem Vogelfutter!"

"Ich glaube der Gipfel der

Gefühle, war ein Reitkollege,

der sein Pferd regelmäßig mit einem Stückchen Snickers

belohnte" - Elisa 29

"Es ist schon was dran an dem

alten "Gut gemeint, ist halt

nicht immer gut gemacht" - Harry 58

"Falsches Füttern ist Mord auf Raten"- Ulrike 43

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